Kreativ bewerben, vielseitig lernen: Das Telekom-Volontariat
Social Media, Video-Content, Pressearbeit und Unternehmensstrategie: Das Telekom-Volontariat bietet Berufseinsteiger:innen praxisnahe Einblicke in die Konzernkommunikation der Deutschen Telekom AG.
Social-Media-Kampagnen entwickeln, Videos produzieren und Einblicke in die Kommunikationsarbeit eines internationalen Konzerns erhalten und aktiv mitgestalten: Das Volontariat der Deutschen Telekom bietet Berufseinsteiger:innen die Möglichkeit, verschiedene Bereiche der Unternehmenskommunikation praxisnah kennenzulernen. Je nach persönlichem Profil, Interessen und den aktuellen Bedarfen innerhalb der Unternehmenskommunikation können dabei unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden.
Einstieg in die Unternehmenskommunikation eines Großkonzerns
Die Deutsche Telekom bietet das Volontariat im Bereich Corporate Communications an. Für den aktuellen Bewerbungsjahrgang wurden die Schwerpunkte „Social Media“ sowie „Audiovisuelle Unternehmenskommunikation & Content Creation“ ausgeschrieben. Unabhängig vom Schwerpunkt erhalten die Volontär:innen Einblicke in verschiedene Bereiche der Unternehmenskommunikation und arbeiten an unterschiedlichen Themen und Projekten mit. Die Telekom zählt zu den weltweit führenden Telekommunikationsunternehmen, hat ihren Sitz in Bonn und ist international in mehr als 50 Ländern vertreten.
Die Dauer des Programms hängt vom Studienabschluss ab: Absolvent:innen mit Bachelorabschluss durchlaufen das Volontariat über 24 Monate, während Kandidat:innen mit Masterabschluss das Programm in 18 Monaten absolvieren. Jessica Lehmann, Verantwortliche für das Nachwuchskräftemanagement bei Corporate Communications der DTAG, gibt den Tipp sich direkt nach dem Bachelor zu bewerben. Da eine längere Zeit für das Volontariat mehr Raum für Entwicklung biete. Ergänzt wird die Ausbildung durch interne und externe Weiterbildungen, Hospitationen in anderen Unternehmensbereichen sowie die Betreuung durch Mentor:innen und Buddys.
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Zwischen Social Media, Kamera und Unternehmensstrategie
Der Arbeitsalltag der Volontär:innen ist vielseitig gestaltet. Je nach Einsatzbereich entwickeln sich die Volontär:innen zu Ansprechpartner:innen für Medienvertreter:innen, verfassen Medieninformationen, entwickeln Kommunikationskampagnen, betreuen Social-Media-Kanäle, erstellen Content für verschiedene Plattformen oder arbeiten an Video- und Medienproduktionen mit. Dabei übernehmen sie sowohl kreative als auch organisatorische Aufgaben.
Nach Angaben der Telekom gehören unter anderem die Entwicklung von Storylines, die Content-Planung, Community-Management sowie die Produktion von Videoformaten zum Aufgabenbereich. Gleichzeitig lernen die Volontär:innen klassische Tätigkeiten der Unternehmenskommunikation kennen – darunter Recherche, redaktionelles Schreiben, die Organisation von Interviews und Presseveranstaltungen sowie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Teams innerhalb des Unternehmens.
Besonders wichtig ist dabei die projektorientierte Arbeitsweise. Da die Unternehmenskommunikation der Telekom in wechselnden Projekten organisiert ist, arbeiten Volontär:innen regelmäßig mit verschiedenen Teams zusammen und erhalten Einblicke in unterschiedliche Kommunikationsstrategien des Konzerns.
Außerdem ist den Verantwortlichen wichtig, die persönlichen Stärken und Interessen der Volontär:innen bei der Auswahl der Aufgabenfelder in den Vordergrund zu stellen. Dadurch unterscheiden sich die individuellen Ausbildungswege teilweise deutlich voneinander. Laut Jessica Lehmann schafft diese Flexibilität gute Voraussetzungen für eine individuelle Entwicklung innerhalb der Kommunikationsbranche.

Jessica Lehmann an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Kreativität als wichtiger Bestandteil der Bewerbung
Das Volontariat richtet sich vor allem an Absolvent:innen aus den Bereichen Medien, Kommunikation, Journalismus, Marketing oder verwandten Studiengängen. Praktische Erfahrungen durch Praktika, eigene Medienprojekte oder erste Tätigkeiten im Kommunikationsbereich sind von Vorteil.
Besonderen Wert legt die Telekom auf Kreativität und Eigeninitiative. Bewerber:innen sollen ihre Motivation und ihre Fähigkeiten möglichst individuell präsentieren. Ein Portfolio mit Arbeitsproben kann dabei helfen, praktische Kenntnisse sichtbar zu machen. Nach Angaben der Verantwortlichen werden pro Jahrgang nur wenige Volontär:innen aufgenommen. Dadurch soll eine individuelle Begleitung während des Programms ermöglicht werden. Feste Bewerbungsfristen gibt es grundsätzlich nicht, stattdessen wird gemeinsam ein individueller Starttermin festgelegt.

Jessica Lehmann spricht in ihrem Vortrag über die Vielfalt der Volontär:innen
Chancen und Herausforderungen
Das Telekom-Volontariat versteht sich in erster Linie als Ausbildungs- und Qualifizierungsprogramm. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, verschiedene Bereiche der Unternehmenskommunikation kennenzulernen, eigene Projekte umzusetzen und praktische Berufserfahrung zu sammeln.
Gleichzeitig kommuniziert die Telekom offen, dass eine Übernahme nach Abschluss des Volontariats möglich ist, aber nicht garantiert werden kann. Aufgrund fester Personalkontingente stehen nur begrenzt Stellen zur Verfügung. Im Vordergrund steht daher die Vermittlung praktischer Erfahrungen und die Vorbereitung auf unterschiedliche berufliche Perspektiven innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
Wie die meisten Großkonzerne beschäftigt sich auch die Telekom zielgerichtet mit der Weiterentwicklung digitaler Arbeitsweisen. Künstliche Intelligenz wird bereits in verschiedenen Arbeitsprozessen eingesetzt und spielt zunehmend eine Rolle bei kreativen und organisatorischen Aufgaben. Volontär:Innen erhalten dadurch Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Arbeitsweisen der Kommunikationsbranche.
Praxisnaher Einstieg für Kommunikationsinteressierte
Das Volontariat richtet sich an Absolvent:Innen, die einen Berufseinstieg in der Unternehmenskommunikation anstreben und unterschiedliche Kommunikationsdisziplinen kennenlernen möchten. Die Kombination aus kreativer Arbeit, strategischer Kommunikation und wechselnden Teams ermöglicht einen umfassenden Einblick in die Kommunikationswelt eines großen Unternehmens.
Kennzeichnend für das Volontariat ist dabei die individuelle Ausgestaltung der Ausbildungszeit. Je nach Interessen, Stärken und Einsatzmöglichkeiten innerhalb von Corporate Communications können sich die Aufgaben und Erfahrungen der Volontär:innen deutlich unterscheiden.
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Joanna Chatzichristidou
Joanna Chatzichristidou, 2004 in Köln geboren, liebt es, Geschichten in all ihren Ausdrucksformen zu erzählen – ob mit Sprache, Bild oder Ton. Kein Wunder also, dass sie Journalistin werden möchte und später in die Filmproduktion einsteigen will. In ihrer Freizeit liest sie, schreibt eigene Texte, treibt Sport oder ist mit ihren zwei Hunden in der Natur unterwegs. Eine besondere Verbindung hat sie zum Süden Europas: Als Tochter einer Spanierin und eines Griechen verbringt sie regelmäßig Zeit bei ihrer Familie am Meer.

Jule Kikillus
Jule Kikillus, 2003 im Rhein-Sieg-Kreis geboren, begeistert sich für Fotografie und Videoproduktion. Schon früh begann sie, eigene Videos zu drehen und zu schneiden und experimentierte dabei mit unterschiedlichen Ideen und Techniken. Besonders faszinieren sie die kreativen Möglichkeiten visueller Medien. Erste Einblicke in die Unternehmenskommunikation gewann sie während eines Praktikums bei der Deutschen Telekom. Dort lernte sie, wie kreative Inhalte entstehen und zielgerichtet eingesetzt werden. Ihr Ziel: später selbst Medieninhalte entwickeln und in der Unternehmenskommunikation arbeiten.

Lilli Klein
Lilli Klein, 2004 im Rhein-Sieg-Kreis geboren, ist ständig in Bewegung – ob beim Sport, beim Entdecken neuer Hobbys oder hinter der Kamera. Ihre Begeisterung für die Fotografie entwickelte sich früh: Neugierig auf neue Blickwinkel experimentierte sie mit verschiedenen Geräten und Bildstilen. Dabei versucht sie, Erlebnisse so einzufangen, dass sie Geschichten erzählen. Für die Zukunft sieht sie sich in der Videoproduktion oder Unternehmenskommunikation – überall dort, wo Geschichten erzählt werden.