Hartnäckigkeit, Freundlichkeit und Experimentierfreude – das sind für Ellen Heinrichs die Grundvoraussetzungen, die man als Gründer:in mitbringen sollte. Sie selbst ist Geschäftsführerin und Gründerin des Bonn Institute. Ihr Ziel: den Journalismus der Zukunft konstruktiv zu gestalten.
Schon als Kind habe er ein merkwürdig konkretes Interesse an Journalismus gehabt, sagt Sohiel Partoshoar. Heute ist er Beauftragter für Community Management beim Hessischen Rundfunk und findet, dass diese Arbeit auch jenseits von Social Media für den Journalismus immer wichtiger wird.
KI-Tools sind in vielen Branchen auf dem Vormarsch. Damit sie gute Ergebnisse liefern, braucht es Menschen, die wissen, wie man mit künstlicher Intelligenz kommuniziert. So wie Daniel Strauss – er arbeitet als Prompt Engineer bei der Agentur i22.
Nicolas Friedrich arbeitet als Online-Redaktionsleiter bei der ZDF heute-show. Für ihn hat die Arbeit an dem Satire-Format auch eine gesellschaftliche Komponente: Menschen für Politik zu interessieren, die von klassischen Fernsehformaten nicht mehr erreicht werden.
Von Nachhaltigkeitsthemen bis zum Krisenmanagement: Svenja Daniel und ihr Team beraten Unternehmen und unterstützen sie bei der Entwicklung von Kommunikationsstrategien. Ihr Job erfordert neben Kreativität vor allem strategisches Denken – und den Blick für das große Ganze.
Thorben Stange ist Communication Manager bei der Deutschen Telekom. Sein Job besteht darin, komplexe technische Themen verständlich zu erklären. Dafür brauche es eine gewisse Demut, sagt Stange. Außerdem müsse man immer bereit sein, dazuzulernen und Fragen zu stellen, um die Details hinter technischen Innovationen zu verstehen.
Nicht nur die Medienlandschaft, auch die Autobranche befindet sich in einem Transformationsprozess. Wer dem gerecht werden will, muss flexibel sein. „Da müssen auch wir alte Gewohnheiten ablegen“, sagt Alexander Koch, Chefredakteur Digital bei der AUTO ZEITUNG.
Wer gründen will, brauche Mut und Lust auf das Thema, sagt Katrin Feuerstein, die mit zwei Freundinnen die Social Media-Beratung folgerichtig gegründet hat. Dafür erhalte man aber auch die Freiheit und Flexibilität, sein Arbeitsleben so zu gestalten, dass es perfekt zum Privatleben passe.
„Das haben wir schon immer so gemacht“ – dieser Satz funktioniere nicht mehr, sagt Christian Stahl, Leiter der Lokalredaktion Rhein-Sieg des Kölner Stadt-Anzeigers. Wichtig im Lokaljournalismus seien vielmehr die Bereitschaft, sich immer wieder auf neue Themen und Perspektiven einzulassen.
Tobias Jobke vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik versucht in seinem Job, Menschen für Cyber-Sicherheit zu sensibilisieren. Dabei sei es nicht immer einfach, das Thema auch für Laien verständlich aufzubereiten. Für Berufseinsteiger hat er fünf Tipps.